Rund 420 Einwohner verteilen sich auf die Ortsteile Beckendorf, Greven, Lindenbeck, Granzin und Bahlenrade. Die Nahverkehrsanbindung in die knapp 10 km entfernte Stadt Lübz und von dort aus in die Städte Parchim und Plau wird durch das Schulbus- und Rufbussystem gewährleistet.

Sehenswert sind die beiden Kirchen in Granzin und Greven sowie das Gutshaus in Greven mit seinen angrenzenden Wirtschaftsgebäuden und dem Grevener Park mit einem teilweise seltenen und sehr alten Baumbestand. Ebenso lohnt sich ein Spaziergang ins Darzer Moor, welches fußläufig von Granzin aus über den Stralendorfer Weg erreichbar ist.

Wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde bilden das Unternehmen „Schmidt & Co. GmbH – Kraftfahrzeug und Landtechnikservice“ mit ca. 30 Beschäftigten sowie der Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. mit der ALL Pütter GmbH zur Ausbildung von Jugendlichen.

Wie in der Chronik Grevens nachzulesen ist, hat die Großraumwirtschaft hier schon eine lange Tradition. So hat nach Erwerb der Güter Greven, Lindenbeck und Beckendorf durch den preußischen Oberst von Plessen im Jahre 1734 dieser „höchst erstaunliche wirtschaftliche Aktivitäten“ entfaltet. Er siedelte Bauern aus Holstein an, die sich bei ihm freiwillig in die Leibeigenschaft begaben und vollzog den Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur „Koppelwirtschaft“, d. h., er legte alle Kleinflächen zu 13 großen Schlägen zusammen und umfriedete sie mit Wällen aus Sammelsteinen, auf die er Eichen und Buchen pflanzte. Ebenso bepflanzte er die Randstreifen vieler Feuchtgebiete, Wiesen und Gräben sowie einige Hügelgruppen. Noch heute finden sich in der Feldmark prächtige 260 Jahre alte Buchen und Eichen. Auch die Wohnungsförderung hat in Greven große Tradition. So ließ von Plessen entlang der Dorfstraße fünf große Katen aus Eichenfachwerk errichten und mit dem  moderneren Ziegelwalmdach eindecken. Drei dieser Häuser sind erhalten und prägen gemeinsam mit dem vom Jugendförderverein mit Hilfe von EU-Mitteln rekonstruierten Gutsensemble das Ortsbild.